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Rückblick auf die 24. Demokratiewerkstatt Rheinsberg

Vom 13. bis 15. März fand die 24. Demokratiewerkstatt mit 16 jungen Rheinsberger:innen statt. Erstmals lag der Fokus ausschließlich auf Jugendlichen weiterführender Schulen. Wir haben uns im Schwerpunkt mit Freizeitangeboten für Jugendliche in der Kommune Rheinsberg beschäftigt.

Ausgehend von außerschulischen, kommunalen Angebotsstrukturen und Ausstattungen haben junge Menschen im Alter von 12-18 Jahren ihre Perspektiven und Ideen zu verbesserten Freizeitangeboten miteinander ausgetauscht, diskutiert und Vorschläge entwickelt.

Hierzu lassen sich zwei Stränge verfolgen:

Zum einen lag der Fokus auf einem verbesserten Jugendclub bzw. der Visualisierung eines Jugendzentrums für junge Menschen ab dem 12./13. Lebensjahr, also einem Ort für Jugendliche ab der weiterführenden Schule.

Zum anderen entwickelten die Teilnehmenden Freizeitideen und Verbesserungen außerhalb eines stetigen Angebots, beispielsweise eines Jugendclubs und haben sich mit dem stadtweiten Raum für jugendrelevante Entwicklungen in ihrer Kommune auseinandergesetzt.

Hierzu haben wir mit den Jugendlichen zwei Workshops gestaltet und zwischen Sozialraumbegehung, hier im Besonderen den Jugendclub Pavillon und kreativem Arbeiten Verbesserungsideen diskutiert und strukturiert. Der Wunsch nach einem größeren Jugendclub mit mehr Räumen für unterschiedliche Angebote stand dabei bei allen im Fokus. Sowohl Ausstattungswünsche, Veranstaltungsideen, Öffnungszeiten und personelle Begleitung waren Themen, an denen sich alle Teilnehmenden intensiv beteiligten.

Auch im zweiten Workshop war der Wunsch nach einem ausgebauten Jugendzentrum zentral.

Doch hier ging es vor allem um den städtischen Raum und Jugendorte sowie Veranstaltungen außerhalb eines einzigen Jugendortes.

Als Themenschwerpunkte kristallisierten sich Park und Grünflächenanlagen, auf denen auch das Begehen, Sitzen und Liegen erlaubt ist, heraus aber auch ein sauberes und teils besser ausgestattetes Freibad, einen Indoorspielplatz auch für Größere (vor allem im Winter), mehr Freizeitaktivitäten für Jugendliche wie auch Rückzugsorte zum Entspannen, etc..

Neben Freizeitoptionen wurden auch Wünsche zu teils verbesserter Straßenbeleuchtung auf Schulwegen, eine Entfernung von Schlaglöchern auf Straßen, die teils mit dem Rad genutzt werden und weitere Mülleimer, geäußert.

Es mangelt nicht a Ideen. In Zusammenarbeit mit der Kommune Rheinsberg werden wir erste Vorschläge, Machbarkeiten und Vernetzungen mit der neuen Fachkraft für Kinder-und Jugendkoordination in Rheinsberg besprechen und nach Möglichkeit gemeinsam mit Jugendlichen in Gremien wie der AG KiJuFa und im Sozialausschuss Jugendbeteiligung stark machen.

Und ansonsten? Freizeit war dann nicht nur Theorie sondern wie immer auch praktisch, zwischen Crepe backen, Disko, Spielen und Sport war es wieder mal toll mit euch.

Und das wochenendlange Spiel starten wir beim nächsten Mal wieder von vorn.

Rheinsberg für Jugendliche? Wir bleiben dran!

Gefördert durch das Land Brandenburg und den Landkreis OPR


Jule HoffmannRückblick auf die 24. Demokratiewerkstatt Rheinsberg